Wie der reisepass über freiheit entscheidet
Ob Menschen Grenzen überwinden können, hängt selten allein von ihrer persönlichen Entscheidung ab. Der Geburtsort, die Staatsangehörigkeit, finanzielle Möglichkeiten, Bildung, politische Konflikte oder bestehende Visaregime bestimmen maßgeblich darüber, wer sich frei bewegen kann – und wer nicht. Aus Sicht globaler Gerechtigkeit zeigt sich: Mobilität ist weltweit ungleich verteilt. Für manche ist sie selbstverständlich, für andere mit hohen Hürden verbunden oder gar unmöglich.
Die Kampagne
Höhepunkt der Kampagne ist die öffentliche Mitmachaktion „Ein Schritt nach vorn“ am Samstag, 26. September, von 10 bis 11 Uhr. Zeitgleich finden an acht Standorten in Südtirol interaktive Aktionen auf öffentlichen Plätzen statt.
Den Abschluss der Kampagne bildet am Freitag, 9. Oktober im Ost West Club in Meran eine italienischsprachige Tagung mit Visionswerkstatt. Gemeinsam mit Fachleuten und Interessierten werden Fragen nach Freiheit, Grenzen und globaler Gerechtigkeit diskutiert und Perspektiven für eine gerechtere Gestaltung von Mobilität entwickelt.
Begleitet wird die Kampagne von einer landesweiten Plakataktion. Darüber hinaus stellt die OEW ab dem Schuljahr 2026/27 neues Bildungsmaterial zur Verfügung, das Schulen und Bildungseinrichtungen dabei unterstützt, sich mit globaler Mobilität, Migration und Bewegungsfreiheit auseinanderzusetzen.