Sozialprojekt

zebra. unterstützt rund 60 Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Viele von ihnen sind arbeits- und wohnungslos. zebra. bietet ihnen vorübergehend ein kleines Einkommen, eine würdevolle Tätigkeit und Hilfestellung durch die Sozialarbeiter*innen der OEW.

Die soziale Arbeit hinter der Straßenzeitung

Die Straßenzeitung zebra. wurde 2014 von der OEW gegründet, um Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen. Der zebra.Verkauf bietet eine Übergangslösung und ermöglicht den Teilnehmenden, Kontakte zu knüpfen und ein kleines Einkommen zu erzielen.

Da der Verkauf keine feste Arbeit ersetzt, steht bei der zebra.Sozialarbeit die individuelle Beratung im Mittelpunkt. Ziel ist es, die Lebensumstände langfristig zu verbessern.

Das Team der OEW-Sozialarbeiter*innen unterstützt bei bürokratischen Hürden und berät zu bestehenden Angeboten wie Ausspeisungen, Notunterkünften, sanitären Diensten und Sozialsprengeln. Es bietet Jobcoachings und Mediation an und organisiert gemeinsame Treffen. Viele Verkäufer*innen werden zudem bei der Wohnungssuche begleitet.

Das kannst du tun - ganz konkret!

Die Wohnungs- und Arbeitssuche in Südtirol ist herausfordernd. Jede Unterstützung ist willkommen.

Wenn du das zebra.Projekt und die Verkäufer*innen unterstützen möchtest, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Du kannst eine Mietwohnung zur Verfügung stellen, dein Umfeld auf das Projekt aufmerksam machen oder jemandem eine fixe Arbeitsstelle anbieten. Auch bezahlte Praktika helfen weiter. 

Mit einer Spende unterstützt du zebra.Verkäufer*innen in Notsituationen. Wir decken damit sanitäre Leistungen wie Zahnarztkosten und in besonderen Fällen Miet- und Kitakosten.

ESF-PROJEKT ZEBRA.SOCIALWORK

Die Finanzierung durch den Europäischen Sozialfonds ermöglicht es uns, mit dem Projekt “zebra. social work 2024 – 25” benachteiligte Personen in Südtirol zu unterstützten und im Rahmen einer zukunftsweisenden Sozialarbeit zu integrieren. Es folgen die wichtigsten Aktionsfelder.

•    Soziale Innovation: Das Projekt “zebra. social work 24 – 25” zielt darauf ab, innovative Maßnahmen zur sozialen Unterstützung und Beratung für Personen, die von sozialer Ausgrenzung betroffen oder gefährdet sind, durchzuführen. Dies umfasst die Förderung ihrer Fähigkeiten und Potenziale, um ihre Autonomie und gesellschaftliche Integration zu erhöhen.
•    Unterstützung benachteiligter Gruppen: Das Projekt richtet sich insbesondere an Migranten und Asylbewerber, die oft von sozialer Ausgrenzung und Obdachlosigkeit betroffen sind. Es bietet ihnen maßgeschneiderte Unterstützung, um ihnen den Zugang zu sozialen Diensten und Netzwerken zu erleichtern.

•    Koordinierung und Netzwerkbildung: Es wird eine kontinuierliche Netzwerkbildung betrieben, um sicherzustellen, dass die Interventionen den Bedürfnissen und Eigenschaften der Zielgruppen entsprechen.

 

Dies beinhaltet die Zusammenarbeit mit lokalen Sozial- und Gesundheitsdiensten, Schulen und Akteuren des Dritten Sektors wie Caritas und Volontarius.
•    Stärkung der lokalen Gemeinschaft: Durch verschiedene Aktivitäten sollen die Teilnehmer in die lokale Gemeinschaft integriert und sensibilisiert werden. Dazu gehören Seminare und Veranstaltungen, die den Austausch und das Verständnis zwischen den Teilnehmern und der breiteren Gemeinschaft fördern
•    Reflexion und Methodenanpassung: Während der Projektlaufzeit wird eine ständige Reflexion über die angewandten Methoden und deren Wirksamkeit durchgeführt, um ein solides und wiederholbares Arbeitsmodell für die Zukunft zu entwickeln.

Projektnummer: ESF3_k3_0010
Zeitraum: Mai 2024 bis März 2026
Letzte Aktualisierung: 03.10.2024, Brixen

 

zebra. Kontakte

zebra.Redaktion
Matthias Fleischmann
0472 208 207
zebra.Sozialarbeit
Giulia Hillebrand
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Marlene Augschöll
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Lisa Frei
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